Bilanz 2016 bis 2017

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Reichtumsuhr

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

ich freue mich, dass Sie auf meine Homepage gefunden haben. Hier können Sie vieles über mich persönlich und meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 63 Frankfurt (Oder) - Oder-Spree erfahren. Neben meinem Lebenslauf sind dies meine politischen Positionen, meine Termine, Presseerklärungen und weitere Informationen.

Mein Schwerpunkt im Parlament war in der vergangenen Legislatur die Europapolitik. Im 18. Deutschen Bundestag bin ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und Sprecher meiner Fraktion für internationale Wirtschaftspolitik. Zudem bin ich Mitglied im dort angesiedelten Unterausschuss für Regionale Wirtschaftspolitik sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.

Haben Sie Anregungen, Kritik, Wünsche oder Fragen? Dann kontaktieren Sie mich doch einfach!

Ihr

23. Januar 2017

Pressemitteilung: Thomas Nord kritisiert Zusammenlegung der Pflegeausbildungen

Zur Absicht der Großen Koalition, die Pflegeausbildungen zu einem gemeinsamen Berufsbild zusammenzulegen, erklärt der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Thomas Nord:

"Gute Pflege setzt gute Arbeit voraus. Diese wiederum eine gute Ausbildung, gute Löhne und ein attraktives Arbeitsumfeld. Mehr Personal, gute Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung sind überfällig. Vor allem in der Altenpflege ist eine Aufwertung der Tätigkeit der Fachkräfte nötig. Eine zeitgemäße Ausbildung muss das Berufsbild so weiterentwickeln. Den Ansprüchen an eine qualitativ hochwertige Versorgung und neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen muss Rechnung getragen werden. Die Ausbildung in den Pflegeberufen stellt das Fundament für eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten und Pflegebedürftigen dar. Eine umfassende und hochwertige Pflegeausbildung kann die Attraktivität der Pflegeberufe steigern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Das ist auch im Interesse der Pflegebedürftigen."

Mit dem Entwurf des Pflegeberufsgesetzes will die Bundesregierung die Pflegeausbildung moderner und attraktiver machen. Die bisherigen drei Lehrzweige in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sollen zusammengeführt werden. Der Entwurf soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden. Der erste Ausbildungsjahrgang könnte dann ab 2018 starten.

"Ich kritisiere die Zusammenlegung der drei unterschiedlichen Ausbildungen zu einer generalistischen Ausbildung. Dadurch werden die spezifischen Qualifikationen der Bereiche verloren gehen. Das betrifft die Kinder- und Säuglingskrankenpflege genauso wie die Altenpflege. Der Entwurf des Pflegeberufsgesetzes der Bundesregierung lässt keine ausreichende Spezialisierung innerhalb der Ausbildung durch fundierte Praxisphasen zu. Ein gewisser Grad an Spezialisierung ist aber erforderlich. Die Bedürfnisse von kranken Säuglingen, Kindern oder älteren Menschen sind sehr unterschiedlich. Ich fordere deshalb eine dreijährige duale Ausbildung mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Abschlüssen. Die Qualität der Ausbildung muss im praktischen und im betrieblichen Teil verbessert werden und auch in der Berufsschule."

19. Januar 2017

Rede: Tiefgreifender Wandel in den europäischen und internationalen Beziehungen

Die NATO-Operation »Atlantic Resolve« ist keine Rückversicherung, sondern ein Zeichen der Verunsicherung und Misstrauen. Aufrüstung ist für DIE LINKE der falsche Weg. Ein kollektives System für Frieden und Sicherheit in Europa lässt sich nicht durch Säbelrasseln und Wettrüsten erreichen, sondern durch die Bereitschaft zum Hinhören auf die Argumente des anderen. Sehen Sie die heutige Rede von Thomas Nord im Bundestag oder lesen Sie diese hier nach.

19. Januar 2017

Trump 45. Präsident von Amerika: Großmäulig. Grobkörnig. Breitbeinig.

Am 20. Januar endete die Übergangszeit, die die weltpolitische Lage seit der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsident der USA geprägt hat. In diesen Übergangswochen ist vermutlich so viel über Trump geschrieben worden wie seinerzeit 2008 über den neu gewählten US-Präsidenten Barack Obama. Aber im Gegenteil zu den fast schon messiashaften Lobreden über den gewählten, aber noch nicht vereidigten Präsidenten stehen die Berichte über Donald Trump unter der vollständig entgegen gesetzten Erwartung.

Ein amerikanischer Sozialwissenschaftler schrieb in der Jahrtausendwende: Fast ein jeder amerikanischer Präsident strebt danach, in der Geschichte so große Fußspuren zu hinterlassen wie Washington, Lincoln, Napoleon, Lenin oder andere. Aber das amerikanische Verfassungssystem mit seinen Kontrollen und Balancen erlaubt ihm heute in aller Regel nicht mehr zu sein als Jimmy Carter, der ehemalige Erdnusspräsident. Die Reichweite und die politische Bedeutung des amerikanischen Präsidenten definieren sich weniger aus der Person heraus als aus der Stärke der USA und ihrer Rolle in der Welt. mehr

12. Januar 2017

Rede zum US-Truppentransport in Polen

Die Rede von Thomas Nord, gehalten am 12.01.2017 in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde anlässlich der Demonstrationen gegen die Verlegung US-Amerikanischer Truppen nach Mittel-Osteuropa im Rahmen der Operation „Atlantic Resolve“ finden Sie im pdf-Format hier bzw. als Word-Dokument hier

11. Januar 2017

Statement zur Staatskrise in Polen

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord hält die Parlamentsbesetzung in Polen unter normalen Umständen zwar für "nicht angebracht". In Anbetracht der PiS-Politik habe es sich aber um eine vertretbare - weil friedliche - "Notwehr zu Gunsten der Pressefreiheit" gehandelt, erklärt der Linken-Politiker im Gespräch mit n-tv.de: "Das war eine außerordentliche Zuspitzung der Auseinandersetzung." Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

10. Januar 2017

Interview im Neuen Deutschland

Zu den Wahlzielen der brandenburgischen Linken hat Thomas Nord in seiner Funktion als Landeswahlkampfleiter der Zeitung "Neues Deutschland" ein Interview gegeben. Dieses können Sie hier abrufen.

10. Januar 2017

Pressemitteilung: Thomas Nord unterstützt Breitbandausbau im Regionalen Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt

Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Thomas Nord unterstützt den Förderantrag der Stadt Frankfurt (Oder) für den Breitbandausbau beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und erklärt dazu:

„Breitbandnetze sind von großer Bedeutung für die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und sind ein Standortvorteil, wenn es um die Anwerbung von Investoren geht. Das ist aber nicht alles. Die Wirtschaft digitalisiert sich mehr und mehr. Informationstechnologien durchdringen die Industrie und spielen eine entscheidende Rolle beim Strukturwandel hier in der Region.“ so Nord.

Die Europa-Universität Viadrina und das IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik tragen dazu bei, dass der Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt ein starker Wirtschaftsstandort im Osten Brandenburgs ist. International aufgestellt ist auch die Industrie – wie beispielsweise die weltweit agierenden Unternehmen ArcelorMittal und Astronergy. 80 Prozent aller Innovationen sind mittlerweile IT-basiert. Durch Informations- und Kommunikationstechnologien wachsen im verarbeitenden Gewerbe die technischen mit den wirtschaftlichen und organisatorischen sowie logistischen Prozessen zusammen. Die Industrieproduktion kann dadurch flexibler und kostengünstiger auf individuelle Kundenwünsche eingehen und organisiert die Fertigung zugleich ressourcenschonender. Die Industrie 4.0 als Fusion von Fertigung und IT erfordert somit den konsequenten Wandel von Geschäfts- und Fertigungsprozessen.

„Diesen wirtschaftlichen und industriellen Entwicklungsprozess möchte ich aktiv begleiten und unterstütze daher die Stadt Frankfurt (Oder) in ihrem Antrag, zur Förderung des Breitbandausbaus beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, damit eine weiter Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes stattfinden kann.“

16. Dezember 2016

Der Europäische Rostgürtel

Donald Trump hat in der Lesart vieler AnalystInnen seine Wahl im Rust Belt gewonnen, dort also, wo die Arbeitsplätze der klassischen Industriezeit standen und wo Amerikas Wirtschaft einmal groß war. Automobilindustrie, Stahlindustrie, Kohleindustrie. Der Niedergang der Industrie war eine Begleiterscheinung des Aufstiegs vom Silicon Valley. Das Industriezeitalter, das in der historischen Langzeitperspektive das Agrarzeitalter verdrängt hatte, wird im momentanen Transformationsprozess zunehmend zum Auslaufmodell und durch die Regeln und die Produktionsweisen im Digitalen Zeitalter verdrängt und verändert. Konkret heißt es, General Motors und Ford ließen im goldenen Zeitalter der Industrie die Automobile in den USA fertigen, Apple die I-Phones und I-Pads aus Kostengründen hingegen in China, Silicon Valley die Software oftmals in Indien und Pakistan entwickeln.

In den drei Ländern entstehen Mittelschichten, in den USA ist die aus der goldenen Zeit der Industrie im Schwinden begriffen. In der Folge des Wandels vom Industrie- zum Digitalen Zeitalter wandelt sich auch die politische Agenda in den von Abstieg gekennzeichneten Ländern, ihren Gesellschaften und insbesondere den Arbeiterinnen und Arbeitern aus der goldenen Industriezeit, die es durch ihre Arbeit und das Geld, das sie damit erwirtschaftet haben, in die Mittelschicht geschafft hatten. Das allmähliche, aber unübersehbare Verrosten dieser einst so glanzvollen Zeit ist von einem global weithin sicht- und hörbaren Schmerz begleitet. Am Beispiel des amerikanischen Rostgürtels und der Wahlentscheidung für Donald Trump wird sie als Rückkehr zu einer national protektionistischen Einstellung sichtbar. mehr

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