Was kann linke Politik vor Ort und in Europa bewegen? Darüber diskutierte Thomas Nord am 21. Februar mit Fritz Viertel, dem Spitzenkandidaten der LINKEN in Schöneiche.

Die Podiumsdiskussion fand im Historischen Speicher in Schöneiche statt und wurde von der Landtagskandidatin Franziska Schneider moderiert. Wie angesichts der bevorstehenden Europa- und Kommunalwahlen nicht anders zu erwarten war, deckte die Podiumsdiskussion eine breite Themenpalette ab.

„Schöneiche für alle: Sozial. Öko. Logisch.“, lautet das Motto des Kommunalwahlprogramms der Schöneicher LINKEN, denn „die großen Veränderungen unserer gesamten Gesellschaft machen auch um Schöneiche keinen Bogen“, sagte Fritz Viertel. „Soziale Spaltung in wenige Reiche und immer mehr Arme. Trockenheit, Hitze und Starkregen als Folgen der Klimazerstörung. Wohnungsnot und Verdrängung derjenigen, die sich kein Eigenheim und keine überteuerte Miete leisten können“, sind Probleme, die DIE LINKE Schöneiche mit einer sozial und ökologisch ausgerichteten Kommunalpolitik angehen will. „Wir wollen ein Schöneiche für alle. Nicht nur für jene, die es sich leisten können.“

Thomas Nord wies u.a. darauf hin, dass sich „die Europäische Union in ihrer derzeitigen Form vor allem an den Interessen von Konzernen, Banken und Besitzern großer Vermögen ausrichtet. Das heißt, dass die Profite von Wenigen über den Interessen der Mehrheit der Menschen in Europa stehen und die Ungleichheit zwischen den Regionen in der EU wächst. Kürzungen bei Sozialausgaben, Deregulierung der Arbeitswelt und Privatisierung führen zu wachsenden Profiten auf der einen Seite und zu sinkenden Löhnen, prekärer Arbeit und sozialer Ungerechtigkeit auf der anderen. Deswegen kämpft DIE LINKE für ein soziales und solidarisches Europa.“